UPDATE AUS DEM RIO START-UP ACCELERATOR:
BLIK UND RIO STARTEN GEMEINSAME PILOTPHASE

Das Münchner Start-Up „blik“, Gewinner der ersten RIO Start-Up Pitch Night, startet nun mit seiner Intralogistiklösung in die erste Testphase beim Pilotkunden MAN Truck & Bus. Im Pilotprojekt werden Ladungsträger mittels Sensoren in Echtzeit zwischen den MAN-Werken München und Salzgitter verfolgt. Auf Basis dieser Daten lassen sich Planungsprozesse transparenter gestalten und vereinfachen. In dem mehrmonatigen Accelerator-Programm hat das Team von blik gemeinsam mit RIO seinen digitalen Service zur Logistik-Prozessoptimierung weiterentwickelt. Dabei wurde das Münchner Start-up durch gezieltes Mentoring und Coaching sowie finanzielle Förderung in Höhe von 50.000 Euro von RIO unterstützt.

„Gerade Start-Ups wie blik spielen bei der Entwicklung neuer Technologien, innovativer Dienstleistungen und Produkte oder digitaler Geschäftsmodelle eine wichtige Rolle. Durch die Zusammenarbeit und das Mentoring profitieren sie von unserer Expertise und RIO und seine Partner auf der RIO Plattform im Gegenzug von Kreativität und Gründergeist – immer mit dem Ziel, effizientere Logistik-Lösungen für die Branche zu schaffen“, sagt Martin Kaspar, Technology und Start-Up Scout von RIO. RIO CEO Markus Lipinsky ergänzt: „Unsere Plattform zeichnet sich ja gerade durch seinen offenen und kooperativen Ansatz aus. Ein vernetztes Transport- und Logistik-Ökosystem erreichen wir durch den Austausch und die Zusammenarbeit von den unzähligen kleinen und oft sehr innovativen Unternehmen mit den Schwergewichten der Branche.“

Für das Pilotprojekt mit RIO wurden zu Testzwecken bereits rund 100 Achsladungsträger mit Sensoren ausgestattet, die sich in den kommenden Wochen zwischen den MAN-Werken München und Salzgitter bewegen und somit in Echtzeit lokalisiert werden können. Zudem ist es verantwortlichen Versandleitern möglich, den Ladungsstatus (voll bzw. leer) der Achsladungsträger einzusehen. Damit bietet blik wertvolle Echtzeiteinblicke in Prozesse, hilft bei der Reduzierung von Scanvorgängen und schafft dadurch eine Basis zur Prozessoptimierung innerhalb der Transport- und Lieferkette. Nach einer erfolgreichen Pilotphase wird die Integration auf die RIO Plattform angestrebt. Die gesamte Testflotte wird von der Spedition Scherm zur Verfügung gestellt. Die SCHERM Gruppe ist ein international tätiger Systemdienstleister in der Automotive Industrie mit einem Fokus auf Beschaffungs- und Produktionslogistik.

„In unserer Zusammenarbeit wurde deutlich, dass sich RIO und blik in ihrem Mindset und ihrer Vision perfekt ergänzen: Bei blik schaffen wir Transparenz in Lagerhäusern und Produktionsstätten, RIO macht dasselbe für Frachtwege in der gesamten Transport- und Logistikkette. Gemeinsam haben wir daran gearbeitet, einen Intralogistik-Service mit großem Mehrwert für Kunden zu schaffen. Wir freuen uns, dass diese Lösung nun bei MAN Truck & Bus, einem erfahrenen und kompetenten Akteur, eingesetzt und getestet wird“, so Bastian Burger, CEO der blik GmbH.

Durch eine kombinierte Software- und Hardwarelösung ermöglicht die blik GmbH die Überwachung von Waren und Prozessen in Echtzeit für die Industrie 4.0. Dabei wird eine aktive Sensorik mit einer Laufzeit von mehreren Jahren eingesetzt, mit der tausende Teile gleichzeitig erfasst und verfolgt werden können. Die Daten, die dabei entstehen, werden analysiert und dem Kunden in Echtzeit zur Verfügung gestellt. Diese technologische Ausrichtung ermöglicht eine zuverlässige, zeitgleiche Nachverfolgung von mehreren Waren bzw. Ladungsträgern: Neben einer erhöhten Transparenz profitieren Kunden vor allem von gesunkenen Kosten und Zeitersparnissen über die gesamte Logistikkette hinweg.

RIO hat letztes Jahr einen eigenen Accelerator für Logistik Start-Ups ins Leben gerufen. Am 13. Juli 2017 wurde in München auf der Start-Up Pitch Night aus über 70 Bewerbungen nach einer finalen Auswahlrunde blik als Sieger gekürt.

 

Download als .pdf-Dokument

Zur Pressemeldung der SCHERM Gruppe

Bilder zum Download

false

Bild 1

Die ersten blik-Sensoren wurden diese Woche im Werk von MAN Truck & Bus von Martin Kaspar (RIO), Erich Schmidl (Spedition Scherm), Taner Guenaydinoglu (MAN), Bastian Burger (Blik), Domenico Concia (Spedition Scherm) und Fabian Maier (MAN) angebracht.
© RIO | TB Digital Services GmbH

Download

false

Bild 2

Die ersten blik-Sensoren wurden diese Woche im Werk von MAN Truck & Bus von Martin Kaspar (RIO), Erich Schmidl (Spedition Scherm), Taner Guenaydinoglu (MAN), Bastian Burger (Blik), Domenico Concia (Spedition Scherm) und Fabian Maier (MAN) angebracht.
© RIO | TB Digital Services GmbH

Download